Die ersten vier bidirektionalen Ladestationen gehen in den Produktivbetrieb
Elektroautos stabilisieren unser Stromnetz
Für mehr Flexibilität bei der Energieversorgung im Quartier setzen wir auf vier bidirektionale Ladestationen mit jeweils 22 kW. Die Stationen ermöglichen nicht nur das Laden von Elektrofahrzeugen, sondern perspektivisch auch die Rückspeisung von Energie aus den Fahrzeugbatterien in Gebäude oder ins Netz.
Intelligente Netzunterstützung
Die Ladestationen unterstützen das lokale Stromsystem, indem sie ihre Ladeleistung flexibel anpassen und so auf Abweichungen zwischen Stromerzeugung und -verbrauch reagieren können. Zusätzlich kann bei Bedarf Energie aus Elektroautos wieder bereitgestellt werden, um Lastspitzen abzufedern und die Stabilität des Netzes vor Ort zu verbessern.
Technologie & Standardisierung
Grundlage dafür ist die standardisierte Kommunikation nach ISO 15118 20, die die bidirektionale Energieübertragung zwischen Fahrzeug und Ladeeinrichtung definiert und damit die technische Voraussetzung schafft, Strom nicht nur zu laden, sondern bei Bedarf auch wieder bereitzustellen. Der Standard regelt den digitalen Austausch zwischen Fahrzeug und Wallbox, etwa zur Steuerung von Lade- und Entladevorgängen sowie zur Übermittlung energierelevanter Informationen, und schafft damit eine wichtige Basis für die sichere und interoperable Einbindung von Elektroautos in intelligente Energiesysteme.
