Das Projekt

Ein Verbund aus Forschung, IT- und Energie-Unternehmen hat es sich zum Ziel gemacht, mit dem dreijährigen Leuchtturmprojekt Smart East ein smartes Quartier in Karlsruhe-Ost zu realisieren. Die Bestandsgebäude werden dazu mit Smart Metern digitalisiert und in einem Quartiers-Energiemanagement vernetzt, die Sektoren Strom, Wärme, Kälte und Verkehr werden gekoppelt und neue Geschäftsmodelle zur energetischen Kooperation erprobt.

So entsteht als Reallabor eine klimaschonende Energieversorgung für ein städtisches Bestandsquartier mit Gewerbe- und Wohnflächen.

Die Mission: Das Gewerbequartier Smart East in der Oststadt von Karlsruhe wird zu einem smarten, energieoptimierten, klimaschonenden Quartier.

Smart East wird nicht nur die Energiewende vor Ort vorantreiben, sondern ein ganz neues Konzept für nachhaltigen, städtischen Klimaschutz in Baden-Württemberg und ganz Deutschland definieren.

Machen Sie sich bereit für regelmäßige Informationen rund um das einzigartige Projekt. Wir wollen Partizipation für Jeden ermöglichen.

Gefördert durch:

Jahre Laufzeit

Partner

Liegenschaften

Gerne habe ich die Schirmherrschaft für das Projekt „Smart East“ – Klimaschutz im Gewerbepark Oststadt übernommen. In diesem Smart City Projekt werden die Potenziale einer erneuerbaren klimaneutralen Energieversorgung in der Praxis evaluiert und wirtschaftlich bewertet. Im Vordergrund stehen dabei die Kopplung von Strom, Wärme, Kälte und Mobilität sowie ein integriertes Energiemanagement. Ich betrachte dieses Projekt als ein wichtiges Mustervorhaben, das uns den Weg aufzeigen kann, wie wir die Klimaschutzziele 2050 für Karlsruhe erreichen können.

Dr. Frank Mentrup
Oberbürgermeister, Stadt Karlsruhe

Es ist ein großer Verdienst dieser Initiative, einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende zu initiieren. Spannend ist hier die Kooperation zwischen Privaten, Gesellschaften, Hochschulen und Forschungsinstituten mit einer Vielzahl von Anwendungsfällen auf kleinstem Raum. Die erfolgreiche Nutzung von IT gestützten Energiekonzepten macht dem Standort Karlsruhe alle Ehre.

Prof. Dr.-Ing. Anke Karmann-Woessner
Amtsleitung Stadtplanungsamt, Stadt Karlsruhe

Auf Quartiersebene kommen Energieerzeugung und Energieverbrauch sichtbar und sektorübergreifend zusammen: Die Versorgung mit Strom durch lokale Photovoltaik, die Mobilität mit Elektrofahrzeugen und die Versorgung von Gebäuden mit Kälte und Wärme. Werden die verschiedenen Akteure intelligent vernetzt, entsteht ein smartes Quartier mit dem Potenzial, die Versorgung sicherer, nachhaltiger und bezahlbarer zu gestalten.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert das auf drei Jahre angelegte Vorhaben mit knapp 1 Mio. Euro. Wir sind davon überzeugt, dass „Smart East“ einen wichtigen Beitrag für die Umsetzung smarter Quartiere und die Energiewende insgesamt leisten wird und freuen uns auf die Erkenntnisse, die uns in den nächsten Jahren erwarten.

Jonathan Wochner
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Partner

Verbundpartner

Logo des FZI Forschungszentrum Informatik
Logo des Karlsruher Institut für Technologie
Logo der Seven2one Informationssysteme GmbH
Logo der Stadtwerke Karlsruhe GmbH

Assoziierte Partner

Logo der Technologiefabrik Karlsruhe GmbH
Logo des Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V.
Logo des Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V.
Logo der Badische Energie-Servicegesellschaft mbH
Logo des Cyberforum e.V.
Logo der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH
Logo der Hoepfner Bräu Friedrich Hoepfner Verwaltungsgesellschaft mbH & Co KG

Aktuelles & Presse

Auftaktveranstaltung Smart East

Während eines zweistündigen digitalen Kick-off-Events haben die Projektpartner des geplanten Reallabors „Smart East“ über den Start des neuen Quartiers-Projekt zur smarten Energieversorgung in Karlsruhe Ost informiert.

Interview mit den Smart East-Initiatoren

„Intelligent vernetzt & partizipativ“ – was genau dahinter steckt erläutern die Initiatoren Dr.-Ing. Christoph Schlenzig von Seven2one Informationssysteme GmbH und Manuel Lösch vom FZI Forschungszentrum Informatik.

Dr. Wiebke Harms (Stadtwerke Karlsruhe) im Interview

Dr. Wiebke Harms (Stadtwerke Karlsruhe) im Interview

Die Stadtwerke Karlsruhe investieren als großer regionaler Energieversorger in den Ausbau Erneuerbarer Energien. Wieso die Stadtwerke Karlsruhe auch bei dem Leuchtturmprojekt Smart East in zukunftsweisende Quartiers-Entwicklungsprojekte investiert, verdeutlicht Dr. Wiebke Harms, Leiterin Wissenschaft und Forschungskooperationen, Stadtwerke Karlsruhe GmbH im Interview.

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Dr. Ing. Christoph Schlenzig (Seven2one) im Interview

Dr. Ing. Christoph Schlenzig (Seven2one) im Interview

Im Interview erzählt Dr.-Ing. Christoph Schlenzig, Gründer und Geschäftsführer von Seven2one, welche Hauptziele bei der Quartiersentwicklung des Leuchtturmprojektes Smart East in der Karlsruher Oststadt verfolgt werden und welche Rolle seine IT-Firma dabei spielt.

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Dr. Clemens Düpmeier (KIT) im Interview

Dr. Clemens Düpmeier (KIT) im Interview

Im Interview erläutert Dr. Clemens Düpmeier, Fachgebietsleiter smarte Infrastrukturen, Karlsruher Institut für Technologie – Institut für Automation und angewandte Informatik, wie Smart East, das Leuchtturmprojekt in Karlsruhe, von digitalen, smarten Infrastrukturen des KIT profitieren wird.

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Dr. Friedrich Georg Hoepfner (Hoepfner Bräu) im Interview

Dr. Friedrich Georg Hoepfner (Hoepfner Bräu) im Interview

Warum das traditionsgebundene Unternehmen Hoepfner Bräu, das 1798 gegründet wurde, Versuchsfelder für das neuartige Smart East-Projekt freigegeben hat, erzählt Dr. Friedrich Georg Hoepfner, Geschäftsführer der Hoepfner Bräu Friedrich Hoepfner Verwaltungsgesellschaft mbH & Co KG, im Interview.

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Manuel Lösch (FZI) im Interview

Manuel Lösch (FZI) im Interview

Manuel Lösch, Abteilungsleiter, FZI Forschungszentrum Informatik, erklärt im Interview, was seinem Team im Reallabor des Smart East am Herzen liegt und wie sie IT-basierte Innovationen generieren, um die Energiewende effizienter zu gestalten.

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FAQ

Wofür steht der Begriff Smart East?

Smart East, zu Deutsch Smarter Osten, greift mit dem Begriff „Smart“ zum einen das in Zukunft entstehende smarte Quartier auf und mit dem Begriff „East“ zum anderen den Entstehungsort im Osten von Karlsruhe.

Wo entsteht Smart East?

Smart East entsteht auf der Innovationsachse „Haid-und-Neu-Straße“ in Zusammenarbeit mit den ansässigen Institutionen und Verbundpartnern. Es handelt sich um ein gemischtes Wohn- und Gewerbequartier mit teils über 100 Jahre alten Bestandsgebäuden.

Wie entsteht das Smarte Quartier in Karlsruhe Ost?

Das smarte Quartier entsteht durch Kollaboration und aktive Zusammenarbeit der beteiligten Anrainer im Rahmen eines vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekts. Individuelle Expertise und das gemeinsame Wissen der Community lassen ein zukunftsweisendes Quartier entstehen, das innerhalb von drei Jahren neue Meilensteine für Karlsruhe und Deutschland setzen wird.

Welche Ziele verfolgt Smart East?

Smart East wird ein Leuchtturmprojekt der TechnologieRegion Karlsruhe, weil in der Forschung designte Geschäftsmodelle hier in die Praxis umgesetzt werden. Die Bestandsgebäude werden energetisch optimiert und damit energieeffizienter. Der Schlüssel dafür ist die Kombination aus Vernetzung, Digitalisierung und Partizipation.

Welche Organisationen sind an diesem Projekt beteiligt?

In dem Projekt kommen insbesondere Institutionen aus der Energie- und Technologiebranche zusammen. Dazu gehören v.a. die Stadtwerke Karlsruhe, das FZI Forschungszentrum Informatik, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie das Unternehmen Seven2one. Weitere Infos zu den Partnern finden sich hier.

Wenn wir in die Zukunft denken (das Projekt läuft bis Ende 2023), was soll erreicht sein?

Zusammen mit den Eigentümern, Anlagenbetreibern, Mietern und dem lokalen Energieversorger ist es dem Projekt-Team gelungen, die Gebäude im Quartier Smart East energetisch und informatorisch zu vernetzen, ein Quartiers-Energiemanagement aufzubauen und die Potenziale für eine klimaschonende Energieversorgung zu erschließen.

Kontakt

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